Individualität auf dem Prüfstand
Die Hybris des Individualismus
Wenn Individualität zum Trend wird, ist es besonders wesentlich wachsam zu sein.
Individualismus ist etwas Wesentliches und Wunderbares, denn wir sind nicht alle gleich. Die Gleichmacherei war immer ein Werkzeug der Machthabenden. Denn wirkliche Individuen sind schwer zu lenken und zu verwalten.
Die Gleichmacherei hat Menschen entwertet und zu einer Herde Schafe gemacht. Das Individuum wurde zu einem Herdentier, das verlernt hatte, sich selbst zu spüren und genötigt wurde, unter allen Umständen mit der Herde zu laufen. Jeder, der ausscherte, stehen blieb oder gegen den Strom galoppierte, war in Gefahr, vernichtet zu werden oder zumindest ausgestoßen und verleumdet.
In den letzten Jahrzehnten war deutlich zu spüren, dass in der westlichen Welt viele Menschen begannen, nach mehr Individualität zu streben. Als würde ein neues Zeitalter anbrechen und als würden die Menschen erkennen, dass es noch mehr gibt, als zu funktionieren, eine bestimmte Rolle zu spielen und sich an gesellschaftliche Skripte anzupassen, um erfolgreich zu sein, ein gutes Leben zu haben, clever zu sein.
Menschen erkannten, dass sie in etwas hineingeraten waren, was sie nie bewusst gewählt hatten. Dass sie ein Leben lebten, das ihnen gar nicht entsprach, das mit ihrem eigentlichen Wesen nicht kompatibel war.
Menschen begannen, sich von gesellschaftlichen Vorgaben zu befreien und neue Pfade anzulegen – individuell, unkonventionell. Manche nennen es „das große Erwachen“, das auch in verschiedenen alten Mysterienschulen für unsere heutige Zeit vorausgesagt wurde.
Insofern ist das Streben nach mehr Individualismus, mehr Selbstbestimmung und Selbstermächtigung ein ganz natürliches, gesundes Phänomen der menschlichen Entwicklung, das mit einer Erweiterung des Bewusstseins einhergeht.

Meine Wahrnehmung ist, dass sich seit dem Ende der 90er-Jahre etwas spürbar verändert hat.
Betrachten wir das mal gemeinsam:
Individualismus, den die Gesellschaft früher kaum geduldet hat, wurde fast über Nacht zum offiziellen Trend. „Du bist anders als die anderen und das ist gut so!“ „Jeder darf so sein, wie er will!“ „Trage die Kleidung, die du magst, und zeige damit, wer du bist!“
Die Anzahl der Grüppchen, Ideologien und Schubladen explodierte irgendwie – und diese Ausdehnung der Vielfalt ist noch lange nicht vorbei.
Ob Geschlechterfragen, spirituelle Konzepte, Migration, Gesundheit, politische Ideologien, Pandemien, Klimawandel, grüne Energie oder neue Ernährungskonzepte: All diese Themen und noch viel mehr, können zu Markern werden, an denen sich Gruppenzugehörigkeit festmacht. Es bilden sich Lager dafür, dagegen und dazwischen. Aus unterschiedlichen Positionen und ihrer Propaganda, werden Etiketten, die man an Schubladen oder an den eigenen Kopf kleben kann.
Dabei geht es nicht darum, dass diese Themen bedeutungslos wären oder dass Menschen keine unterschiedlichen Ansichten dazu haben dürften. Es geht darum, was geschieht, wenn eine Position nicht mehr nur eine persönliche Überzeugung ist, sondern zum Erkennungszeichen einer Gruppe wird – und man sich über dieses Zeichen definiert, statt sich immer wieder selbst eine Meinung zu bilden.
Weil in dem Moment, in dem das natürliche, gesunde Streben nach Individualität vermarktet wird und zum Trend wird, der sämtliche Lebensbereiche umfasst, die Gefahr entsteht, dass es wieder zu Fremdbestimmung und Gruppenzwang führt. Trends, die mit Individualität locken, sind besonders perfide, weil sie Individualität nur vortäuschen, entstellen und verzerren. Menschen sollen sich einzigartig fühlen – und folgen dabei womöglich alle demselben Muster.
Der ursprüngliche Impuls ist dabei nicht unbedingt falsch. Verloren geht etwas, wenn aus diesem Impuls ein fertiges Konzept wird, das vorgibt, wie man zu leben, zu denken oder zu sein hat. Und wenn dieses Konzept schließlich als Trend vermarktet wird, kann aus dem Wunsch nach Freiheit eine neue Form der Anpassung entstehen.
In den letzten Jahren verstärkt sich unter diesem Individualitätstrend auch ein Selbstoptimierungswahn, der vor allem in sozialen Medien und auf Kanälen wie YouTube und Telegram verbreitet wird. Diese Trends versprechen Gesundheit für Körper, Geist und Seele. Sie verkaufen Ernährungsmethoden, Körperübungen, Tipps zur Entgiftung und Reinigung sowie jede Menge teure Nahrungsergänzungsmittel und Substanzen aus Pflanzen, die nicht regional sind.
Pülverchen und Kapseln, bei denen man als Verbraucher kaum überprüfen kann, was tatsächlich enthalten ist. Vieles basiert auf Vertrauen und Glauben. Nicht jede Methode ist schädlich, und nicht jede Empfehlung ist falsch. Doch die Versprechen sind oft groß, die Behauptungen widersprüchlich und die Möglichkeiten, sie selbst zu überprüfen, begrenzt. So entstehen neue Unsicherheiten und Spaltungen: Jeder glaubt an etwas anderes und verteidigt seine Methode als die richtige.
Die wenigsten Menschen spüren wahrhaftig, was ihr Körper braucht und was ihnen wirklich guttut. Viele folgen Konzepten und nutzen Methoden und Mittelchen, weil sie den damit verbundenen Versprechen glauben und hoffen, dass es ihnen hilft. Beschwerden, die dabei auftreten, werden mitunter als Entgiftungserscheinungen, Erstverschlimmerung oder Aufstiegssymptome erklärt, so dass viele glauben, wenn es ihnen schlecht geht, dann ist es besonders gut.
Darin zeigt sich für mich das Absurde besonders deutlich: Ein Konzept, das helfen soll, kann sich so sehr zwischen den Menschen und ihre eigene Wahrnehmung schieben, dass sie dieser Wahrnehmung am Ende weniger vertrauen als dem Konzept.
Individuell bist du nicht, weil du einem Trend folgst, von denen jeden Tag neue wie Giftpilze aus dem Boden schießen, um dem Drang nach Individualität der Menschenmassen gerecht zu werden. Sondern individuell bist du, wenn du dich selbst spürst, dich selbst erkennst und aus deinem Inneren heraus lebst, kreierst und handelst.
Das bedeutet nicht, dass du alles allein herausfinden musst oder niemals von anderen lernen darfst. Andere Menschen, neue Ideen und gemeinsames Forschen können uns inspirieren und neue Perspektiven eröffnen. Entscheidend ist für mich, ob wir das, was uns begegnet, selbst prüfen und in unser Leben integrieren – oder ob wir ein fertiges Konzept übernehmen und es uns anziehen, statt unsere Kleider selbst zu nähen.
Aber gut, nicht jeder ist ein Schneider und es geht wohl eher um die Wahrnehmung, dass ein Kleid von der Stange eben nicht individuell ist. Es hat auch nicht den Anspruch 😉
Ein Trend-Hopping lenkt von dir selbst ab. Du kopierst und machst etwas nach und gerätst schnell mit anderen aneinander, die andere Trends bevorzugen, weil sie andere Kanäle geschaut haben und etwas anderes nachäffen.
Und bei alldem ist niemand wirklich „zu Hause“, der bemerkt, dass da niemand auf dem Weg zu sich selbst ist, sondern dass die Schattenseiten des Individualismus in großem Maßstab sichtbar werden: das Bedürfnis, besonders zu sein, dazuzugehören und zugleich anders als die anderen zu sein.
Ich beobachte, dass es sogar die Menschen stark ablenkt oder umlenkt, die tatsächlich auf einem guten Weg zu sich selbst waren – wenn sie plötzlich auf einen Trend hereinfallen und sich dabei selbst wieder verlieren.
Am traurigsten ist für mich, dass wirklich gute Ideen wie „neues Geld“, gesunde Ernährung, Vernetzung mit Gleichgesinnten, Krypto, die Rettung von Lebensmitteln, grüne Energie oder freie Energie benutzt werden können, um Menschen in neue Abhängigkeiten zu bringen. Weil sie an die gute Sache glauben, bemerken sie womöglich nicht, dass sie benutzt werden und sich vor einen Karren haben spannen lassen, der nicht in Richtung „neue Erde“ fährt, sondern dich genau davon ablenkt.
Das bedeutet nicht, dass diese Ideen selbst schlecht wären oder dass jeder, der sich dafür einsetzt, andere täuschen will. Im Gegenteil: Gerade weil solche Ideen einen echten Wunsch nach Veränderung, Freiheit oder einem besseren Leben ansprechen, können sie Menschen erreichen. Und gerade deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen, was daraus gemacht wird, wer davon profitiert und ob die tatsächliche Wirkung noch mit dem ursprünglichen Anliegen übereinstimmt.
Auch das ist nichts Neues. NGOs und Initiativen, die humane Ziele auf ihren Fahnen stehen hatten, haben sich nicht selten von ihren ursprünglichen Anliegen entfernt. Es gab und gibt Fälle, in denen Geld anders verwendet wird, als es versprochen wurde, oder in denen öffentlichkeitswirksame Programme ein anderes Bild vermitteln, als die Vorgänge dahinter. Wo so etwas geschieht, wird Vertrauen ausgenutzt – und Menschen, die etwas Gutes unterstützen wollten, werden zu Beteiligten an etwas, das sie nicht fördern wollten und ziehen im guten Glauben auch noch andere mit hinein.
Diese Art der Irreführung ist in einer digitalen Welt besonders schwer zu durchschauen. Niemand kann alles überprüfen, was ihm täglich begegnet. Vieles klingt überzeugend, manches lässt sich nur mit großem Aufwand prüfen, anderes bleibt vorerst offen.
Umso wichtiger ist es, nicht allein danach zu entscheiden, wie gut etwas klingt oder wie sehr es den eigenen Wünschen entspricht. Nicht alles, was gut klingt, ist falsch. Aber etwas wird nicht dadurch wahr, dass es gut klingt, und nicht dadurch richtig, dass viele daran glauben.
Die M(otten)menschen fliegen eben gern in ein Licht, das sie für das halten, wonach sie suchen.

Betrug und Irreführung nutzen den Wunsch nach Individualität aus und führen in eine versteckte Fremdbestimmung.
Die unzähligen Trends suggerieren dem Individuum, dass es besonders und wertvoll ist und es sich etwas kosten lassen muss – aus Selbstliebe. Dabei ist Selbstliebe zunächst einmal nichts, was man kaufen kann. Und auch eine Aufforderung, alte und ungesunde Ernährungsgewohnheiten zu erkennen und zu beenden, ist im Grunde eine gut gemeinte Sache. Doch solange es nur darum geht, der Logik eines Ernährungskonzepts zu folgen, statt sich selbst zu erforschen, kann daraus die nächste Falle werden.
Um Ernährungstrends ist ein ganzer Wirtschaftszweig entstanden. Die Lebensmittelindustrie verarbeitet Nebenprodukte und Reststoffe zu teuren veganen Produkten, die als besonders gesund, moralisch oder politisch korrekt vermarktet werden. Nicht jedes vegane Produkt ist deshalb schlecht und nicht jede Kritik daran berechtigt. Aber es lohnt sich zu fragen, ob ein hochverarbeitetes, veganes Produkt tatsächlich den eigenen Bedürfnissen entspricht oder ob es vor allem deshalb attraktiv erscheint, weil es mit einem bestimmten Lebensgefühl und einem moralischen Versprechen verbunden wird.
Darauf fallen vor allem junge Menschen herein, denen jahrelang erzählt wurde, dass der Lebenswandel ihrer Eltern und Großeltern schuld am Klimawandel sei, der nun die Welt bedrohe und alles Leben vernichte. So kann eine berechtigte Auseinandersetzung mit Umweltfragen in eine pauschale Schuldzuweisung kippen. Spaltung wird in Familien getragen, und junge Menschen reagieren verächtlich auf ihre Vorfahren.
Dass diese Vorfahren – genau wie sie heute – den Trends ihrer Zeit gefolgt sind, wird dabei leicht übersehen. Soweit reicht die Vorstellungskraft und das Interesse oft nicht. Und noch einen Schritt weiterzudenken, woher die Trends damals kamen und woher sie heute kommen, erfordert echten Forschergeist.
Es ist wesentlich, zu erkennen, dass Trends nicht einfach aus dem Nichts entstehen. Sie greifen Wünsche, Bedürfnisse und gesellschaftliche Strömungen auf. Sie können Menschen dazu anregen, etwas Neues auszuprobieren, aber sie können auch dazu dienen, bestimmte Vorstellungen zu verbreiten, Produkte zu verkaufen und Menschen an eine bestimmte Lebensweise zu binden.
Trends werden gemacht, indem natürliche Impulse aufgegriffen, geformt und verstärkt werden. Eine Veränderung im Bewusstsein der Menschen kann der Ausgangspunkt sein. Marktforschungsinstitute, Psychologen und Trendforscher beobachten gesellschaftliche Strömungen und entwickeln daraus Trends und Megatrends. Unternehmen greifen diese auf, machen sie sichtbar und vermarktbar. Ist die Spur erst einmal gelegt, springen andere auf, weil sie den Trend erkennen und daran teilhaben wollen.
So kann sich ein ursprünglicher Impuls immer weiter verändern. Was als Suche nach Freiheit, Gesundheit, Selbstbestimmung oder einem besseren Leben begonnen hat, wird zu einem Muster, dem viele folgen. Und irgendwann kann das Ergebnis dem ursprünglichen Impuls sogar entgegenwirken.
Dabei muss niemand eine böse Absicht gehabt haben. Der Markt sucht nach dem, was sich verkaufen lässt, und verstärkt, was Aufmerksamkeit erzeugt. Dabei kann der ursprüngliche Sinn verloren gehen, ohne dass jemand von Anfang an geplant haben muss, ihn ins Gegenteil zu verkehren. Auch politische Ideologien und spirituelle Konzepte können gesellschaftliche Strömungen aufgreifen, Menschen dort abholen, wo sie gerade stehen, und ihnen fertige Antworten anbieten.
Das Problem ist also nicht, dass Menschen ähnliche Gedanken haben, voneinander lernen oder sich gemeinsam für etwas einsetzen. Es ist auch nicht falsch, sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen. Das Problem beginnt für mich dort, wo sich jemand eine fertige Identität, die andere gemacht haben, überstülpt, weil sie ihm gefällt und das Bewusstsein dafür fehlt, dass man in dem Fall lediglich eine Rolle spielt, die man dann verteidigt, weil man glaubt, man wäre das selbst. Wo ein Mensch nicht mehr prüft, ob etwas für ihn wahr ist, denn in der Rolle die er spielt, übernimmt er die Parameter der Gruppe, der Firma, der Partei. Das Individuum, ist in dem Fall gar nicht anwesend und deshalb auch nicht in der Lage zu fühlen, was stimmt und was nicht. Man ist sozusagen nicht bei sich.
Das, was wie Individualismus daherkommt, hat dann wenig mit echter Selbstermächtigung, Selbsterkenntnis und Selbstwirksamkeit zu tun. Es ist fremdgesteuert, kopiert und nachgeäfft von einem Menschen, der sich selbst so fremd geworden ist, dass er Individualität mit der Rolle, die er spielt verwechselt.
Dieser Mensch, der Sehnsucht hat, besonders und einzigartig zu sein. Der innerlich danach schreit, gehört und gesehen zu werden, sich selbst aber nicht mehr hören und sehen kann. Der nach Wahrheit, Sinn, Beständigkeit und Echtheit sucht, den eigenen Kern jedoch kaum spürt, sondern sich an Rollen/Masken festhält, die er entwickelt hat, um in dieser Welt zu überleben.
Solch ein Mensch ist anfällig dafür, von Trends manipuliert und verführt zu werden. Und wenn diese Masken den eigenen Halt ersetzen, werden auch die Konzepte verteidigt, an denen man sich festhält. Nicht unbedingt, weil sie wirklich tragen, sondern weil die Vorstellung, sie könnten falsch sein, den mühsam errichteten inneren Halt ins Wanken bringen würde.
Dabei geht es nicht darum, dass Menschen unfähig wären, ihren eigenen Weg zu finden. Es geht um einen Zustand, in den Menschen geraten können – und aus dem sie auch wieder herausfinden können, wenn sie beginnen, ihre eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen und ihre Überzeugungen zu hinterfragen.
Jeder Trend kann zurück in die Box, in die Matrix führen. Wenn du das erkennst, kannst du dich freier auf deiner ureigenen Spur bewegen und musst dich nicht einfangen lassen.
Da wir alle verschieden sind, mag es durchaus die geben, die Trends folgen, andere, die Strömungen kreieren, und wieder andere, die daraus Trends machen. Und all das ist genau so, wie es ist. Was mir am Herzen liegt, ist Bewusstsein in diese Bewegungen zu bringen, statt zum Opfer irgendwelcher Trends zu werden.
Nicht jeder Mensch muss denselben Weg gehen. Manche brauchen zunächst Orientierung, andere suchen Gemeinschaft, wieder andere probieren etwas aus, weil es sie anspricht. Das ist nicht automatisch falsch. Entscheidend ist für mich, ob wir dabei mit uns selbst in Verbindung bleiben oder uns von einer äußeren Vorgabe bestimmen lassen.
Bei jedem Trend steht an der Tür genau das, was dich gerade bewegt, was du erkannt hast, was du gut findest. Etwas spricht dich an, berührt eine Sehnsucht oder scheint eine Antwort auf eine Frage zu sein, die dich beschäftigt. Und genau dort liegt die Möglichkeit, innezuhalten und zu fragen: Folge ich gerade meiner eigenen Wahrnehmung – oder lass ich mich gerade einfangen?
Wir sind eben seltsam – am Ende machen wir alles selber, auch die Trends.
Und vielleicht ist genau das der Punkt: Ein ursprünglicher Gedanke, eine Entdeckung oder ein Impuls kann für einen Menschen wahrhaftig sein. Andere können ihn später ebenfalls entdecken, und daraus kann etwas Gemeinsames entstehen. Das macht den ursprünglichen Impuls nicht automatisch unwahr. Doch sobald daraus ein fertiges Bild wird, dem andere folgen sollen, sobald es als Identität, Heilsversprechen oder Produkt verkauft wird, kann sich etwas Wesentliches verändern.
Wahrhaftig ist es für mich, solange es aus der eigenen Wahrnehmung entsteht – doch das macht nur Sinn, wenn ich meine eigene Wahrnehmung überhaupt spüren kann und die Mechanismen der Manipulation fühle und erkenne.
Mich erwischt es auch immer wieder mal, an sehr unterschiedlichen Stellen, auf wirklich allen Ebenen, doch merke ich es immer schneller und deutlicher und lass das dann dankbar wieder los. Manchmal bleibt ein Hauch von Inspiration, aus dem etwas ganz eigenes entsteht und ich freue mich, dass ich wieder bei mir bin.
