Warum es Menschen gibt?

Warum es Menschen gibt?

Gedankenexperimente

Stellen wir uns einmal vor…

…dass wir uns, ganz nach Darwin und seiner EvolutionsTHEORIE, mehr oder weniger zufällig aus vorhandenen biologischen Bausteinen entwickelt haben. Vom Einzeller, über den Fisch, zum Säugetier, zum Affen, zum Menschen… So wird es in der Schule gelehrt und diese Theorie wird von den meisten Menschen als Tatsache anerkannt, obwohl es nur eine Theorie ist. Diese Theorie steht auch im Widerspruch zu allen religiösen Texten der Menschheitsgeschichte. Aber OK, wir machen hier Gedankenexperimente. Der Mensch wird gesehen, als Krönung der Schöpfung, als einziges, lebendes Wesen mit einem reflektionsfähigen Bewusstsein ausgestattet. Der Mensch, kann sich selbst beobachten, sich seiner Gefühle, Gedanken und Taten bewusst werden und sein Verhalten selbst wählen, sofern er nicht automatisch und unbewusst funktioniert.
Warum und wozu es ihn, den Menschen, gibt, kann er sich also selbst ausdenken, denn eine höhere, von aussen kommende Absicht steckt nicht dahinter. Keine intelligente Quelle, kein Gott, keine Absicht lag der Menschwerdung zu Grunde. Es ist einfach zufällig passiert…

Fotomontage: G.Scholz

Also erforscht der Mensch sich selbst und sein Umfeld, seine Mitwelt, DAS aus dem ER hervorgegangen ist – er untersucht die Biologie und die Zusammenhänge, die allem Leben zugrunde liegen. Dabei fällt ihm auf, dass das Verhalten von Menschen, ihre Gefühle, Gedanken und Taten von dem abhängen, was sie erfahren haben, was sie geprägt hat. Es hängt ganz stark davon ab, WAS ein Mensch glaubt. Seine Glaubenssätze sind so etwas, wie eine individuelle Brille, durch die er sich und die Welt wahr nimmt. Ändert man die Glaubenssätze eines Menschen, ändert sich die Wahrnehmung des Menschen von sich selbst und der Welt.
Wer es also schafft, den Menschen bewusst zu prägen, zu programmieren, Glauben und Glaubenssätze in ihm zu erzeugen – kontrolliert das Verhalten und die Gedanken des Menschen.
Da Geist (also Gedanken) Materie erschaffen, kontrolliert man somit auch die vom Menschen geschaffene Materie.

Die Menschen, die also Bewusstsein über diese Zusammenhänge erlangten, hatten die Macht über den Rest der Menschheit, der diese Zusammenhänge nicht erkannte. Also ist das erste Gebot, wenn man Macht haben will, über andere, dafür zu sorgen, dass andere die Zusammenhänge nicht erkennen. Das funktioniert dann am besten, wenn man Geschichten erfindet und die der Masse als Wahrheit verkauft. Geschichten, die zu dem Verhalten bei Menschen führen, dass von den Geschichtenerfindern gewünscht ist.

Leider gab es scheinbar nicht nur EINEN bewussten Menschen, der sich Geschichten für den Rest der unbewussten Masse ausgedacht hatte, sondern es gab mehrere solche Wesen, die nach Macht strebten und nach Möglichkeiten, die anderen zu beherrschen und für die eigenen Zwecke zu benutzen. Die Kriege auf der Welt, fanden wahrscheinlich immer nur um das Bewusstsein der Menschen statt. Gab es einen neuen Sieger, gab es eine neue Massenprogrammierung.

Oder stellen wir uns vor:

…dass die Theorie von Darwin völliger Quatsch ist und nur eine GESCHICHTE, die die Massen glauben sollten, weil das mit der Geschichte von Gottes Sohn, Jesus Christus nicht so gut funktioniert hat, oder jemand anders kam, der es mal mit einer anderen Variante von Geschichte probieren wollte, um die Macht und Kontrolle über die Menschheit an sich zu reißen…

Vielleicht ist es unmöglich, dass bewusstes Leben zufällig entstehen kann. Vielleicht wurden wir von Anfang an dafür erschaffen, als Spielfiguren in einem gigantischen Spiel von IRGENDWEM, der uns für seine Zwecke benutzen wollte, zu fungieren. Stellen wir uns Wesen vor, die bewusst und intelligent waren und uns tatsächlich erschaffen haben, so wie wir heute mit Technologie Roboter erschaffen. Diese Wesen haben uns vielleicht auf biologischer Ebene, als Bioroboter erschaffen. Menschenwesen, die man programmieren und steuern kann, je nach Bedarf und Nutzungsabsicht. Eine Art Sklavenrasse, die den Erschaffern zu Diensten ist. Dann kam vielleicht wer anders und wollte gerne dieses Spiel mit den vielen kleinen Menschlein selber spielen, sie allein steuern, beherrschen, manipulieren, für seine Zwecke… Keiner weiß das so genau, vielleicht geht das schon viele Millionen Jahre so, die Spielfiguren (Menschenseelen) bleiben die Gleichen – sterben, werden wieder geboren, nur die Programmierungen ändern sich, je nachdem, wer gerade der große Spieler ist.

Oder doch die spirituelle Variante?

…dass es DAS EINE gab, GOTT oder die QUELLE genannt – ein komprimiertes Bewusstsein, was ALLES beinhaltet, was es jemals gab und geben wird. Was sich selbst aber nicht bewusst sein konnte – weil es EINS war. Weil das völlig sinnlos und langweilig war, beschloss dieses EINE sich zu teilen und sich in ALLEM was IST und was jemals war und jemals sein wird auszudrücken.

Und so entstand aus dieser reinen Energie, diesem reinen Geist, ein gigantisches Spiel. Geist erschuf feinstoffliche Ebenen, Geist erschuf LICHT und SCHATTEN, erschuf Dualität, um Bewegung, Lebendigkeit und Entwicklung zu erzeugen. Geist erschuf Materie, Geist erschuf Worte, Geist erschuf ALLES was ist. Dabei gab es keinen anderen Hintergrund, als Neugier und Lust auf Lebendigkeit und unendlich viele Möglichkeiten von Erfahrungen.

Dieses Spiel folgt den Gesetzen des EINEN, den keiner kennt, von dem wir alle Teil sind. Genauso kennt niemand die Gesetze, sie sind aber auch ein Teil von uns selbst, weil wir ein Teil des EINEN sind… Da aber jeder nur EIN Teil ist, können wir auch nur diesen Teil der universellen Gesetzte erfassen. Manche schrieben sie auch nieder und andere glaubten an diese universellen Gesetze. Es gibt davon viele verschiedene Versionen und jeder darf sich seine ganz eigene ausdenken. Am Ende müssten wir all unsere Erkenntnisse von universellen Gesetzen in einen großen Topf werfen, um ein annähernd stimmiges Bild davon zu bekommen. Das ist wohl wie bei der Geschichte von dem Elefanten.

Wer an diese Version glaubt und universelle Gesetze gefunden hat, egal ob aus alten oder neuen Schriften, oder selbst ausgedachten – findet sicher den größten Frieden in sich. Weil dieser Glaube an eine „unschuldige“ Quelle, sich am besten eignet, für alles Elend auf Erden, oder für das, was so wirkt, eine Erklärung zu finden, die uns damit einverstanden sein lässt – statt uns ohnmächtig, oder wütend und rachsüchtig zu machen.

  1. Auswertung des Gedankenexperimentes

WAS davon kommt deiner Vorstellung, deiner Wahrnehmung, deinen Erfahrungen am nähsten?
Was davon würdest du lieber glauben?
Was für Ideen hast DU – woher wir Menschen kamen und wozu und warum?
Könnte es sein, dass Alles, alles was ich mir vorstellen kann und was du dir vorstellen kannst und was sich alle anderen vorstellen könnten – gemeinsam der Wahrheit am nähsten kommt – wie bei dem Elefanten?
Was würde das bedeuten?

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